Rocker-Attacke: Opfer bestätigt Verdacht
Königs Wusterhausen/Potsdam - Nach der beinahe tödlichen Messerattacke auf einen Jugendlichen in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) verdichten sich die Hinweise auf einen Zusammenhang mit einer Rockerbande.
«Dafür spricht vieles», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam, Ralf Roggenbuck, am Dienstag. So habe der 15-Jährige mittlerweile vernommen werden können und einen entsprechenden Verdacht bestätigt. «Konkrete Angaben» zu den Tätern habe das Opfer aber nicht geben können. Der Jugendliche war in der Nacht zu Silvester aus einer etwa 20-köpfigen Gruppe angegriffen und niedergestochen worden - «willkürlich und ohne Grund», wie die Polizeidirektion Süd in Cottbus berichtete. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und musste notoperiert werden. Die Angreifer trugen laut Staatsanwaltschaft für die Rockerszene typische Kleidung - möglicherweise gehören sie der Vereinigung MC Gremium an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.
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