«Kokainlieferservice» in Berlin betrieben? 41-Jähriger vor Gericht
Weil er in Berlin einen «Kokainlieferservice» betrieben haben soll, kommt ein 41-Jähriger ab
Berlin – Weil er in Berlin einen «Kokainlieferservice» betrieben haben soll, kommt ein 41-Jähriger ab Mittwoch (9.30 Uhr) vor das Landgericht der Hauptstadt. Der Angeklagte soll zwischen März und Mai 2019 Rauschgift verkauft haben. Die Bestellungen wurden den Ermittlungen zufolge telefonisch aufgenommen. Die Auslieferung sei per Auto erfolgt. Der 41-Jährige soll in vier Fällen größere Mengen an Rauschgift bei einem bislang unbekannten Händler in Bremen eingekauft haben. Mitangeklagt ist ein 37-Jähriger. Er soll in einem Fall als Fahrer tätig geworden sein. Auf dem Rückweg von Bremen nach Berlin hätten sich rund 1,2 Kilogramm Kokaingemisch im Auto befunden.
Seit Mai dieses Jahres führt die Berliner Polizei eine extra Statistik zu «Btm-Lieferservice» bei illegalem Handel mit Kokain. Btm steht für Betäubungsmittel. Allein bis zum 1. Oktober seien 35 Ermittlungsverfahren zum Kokain-Lieferservice eingeleitet worden, hatte die Polizei im Oktober mitgeteilt.
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