«Vatikan der Partywelt» - Das Berghain wird 20
Harte Türsteher, sexuell ausschweifende Partys, hypnotische DJ-Sets und verschwiegene Betreiber:
Harte Türsteher, sexuell ausschweifende Partys, hypnotische DJ-Sets und verschwiegene Betreiber: Kaum ein Club wird von solch einem Mythos umrankt wie der Berliner Techno-Club Berghain. Am Wochenende feiert der Szene-Tempel mit einer langen Clubnacht seinen 20. Geburtstag, die in der Nacht von Freitag auf Samstag startet.
Auf dem Line-up stehen insgesamt rund 70 DJs - darunter allein 30 auf dem Berghain-Main-Floor. Unter der Programmankündigung des Dezember-Flyers hinterlässt der im Dezember 2004 eröffnete Club einen kleinen Geburtstagsgruß: «Hoch sollst du leben, an der Decke kleben! Runterfallen, Popo knallen - so ist das Leben!»
Das Berghain, dessen Name sich vom Standort im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ableitet, hat ein strenges Fotoverbot und gilt bei Feierwütigen aus aller Welt als Sehnsuchtsort. Die «Süddeutsche Zeitung» bezeichnete den Technobunker im Jahr 2022 als «eine Art Vatikan der Partywelt: Man weiß nicht, was hinter den Mauern passiert, interpretiert aber umso mehr hinein».
Dem dreistöckigen Betonklotz am Wriezener Bahnhof wird «die härteste Tür Berlins» nachgesagt - viele Partywillige scheitern an den Türstehern. Medienberichten zufolge immer wieder auch Promis - genannt wird etwa der US-amerikanische Rapper Macklemore.
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