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1600 selbstgenähte Gesichtsmasken an Geflüchtete übergeben

Die Bewohner von Erstaufnahmeeinrichtungen in Brandenburg haben selbstgenähte

Potsdam - Die Bewohner von Erstaufnahmeeinrichtungen in Brandenburg haben selbstgenähte Behelfsmasken bekommen. Rund 1600 Masken wurden von Ehrenamtlichen genäht und am Mittwoch und Donnerstag übergeben, wie das Sozialministerium mitteilte. «Damit sie sich und andere in den beengten Wohnverhältnissen, aber auch außerhalb der Einrichtung nicht unnötig gefährden, ist es wichtig, dass jeder mit einer Gesichtsmaske ausgestattet ist», sagte die Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier mit Blick auf die Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften.

Die selbstgenähten Masken schützen den Träger nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, verringern aber die Infektionsgefahr für andere Menschen, falls der Träger infiziert ist.

Nach Angaben des Ministeriums nähen derzeit viele Ehrenamtsinitiativen und Geflüchtete im ganzen Land Gesichtsmasken für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und Gemeinschaftsunterkünfte. Seit Anfang April wird dieses Engagement mit der Aktion «Füreinander - Miteinander» der Integrationsbeauftragten unterstützt. Neben dem Nähen der Masken organisieren Geflüchtete oder Willkommensinitiativen beispielsweise Einkaufshilfen. Die Projekte werden den Angaben nach mit bis zu 2000 Euro gefördert, um Material- oder Fahrtkosten zu begleichen. Die Aktion läuft noch bis Ende Juni.

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