20 Bereitschaftspraxen sind in Brandenburg geplant
20 ärztliche Bereitschaftspraxen geplant
Um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten, sind in Brandenburg bis zum nächsten Jahr 20 ärztliche Bereitschaftspraxen geplant. Das kündigte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg heute in Potsdam an. Elf solcher Arztpraxen gibt es schon. Sie sind für Patienten mit einer akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankung eingerichtet - zu Zeiten, wenn Arztpraxen in der Regel geschlossen sind.
Bis zum nächsten Jahr sind weitere Bereitschaftspraxen vorgesehen. «Wir stellen die Akut- und Notfallversorgung im Land Brandenburg patientenfreundlich, zukunftssicher und bedarfsgerecht auf», das erklärte der stellvertretende Vorstandschef der KV Brandenburg, Andreas Schwark. Patienten können sich unter der bundesweit gültigen Telefonnummer 11 61 17 beraten lassen. In Brandenburg gibt es dem Krankenhausplan zufolge 54 Krankenhäuser.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag seine Pläne für eine Reform der Notfallversorgung vorgestellt, um die Rettungsstellen der Kliniken zu entlasten.
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