800 Berliner Wohnungen ohne Wasser wegen Rohrbruchs
Rund 800 Wohnungen in Berlin-Neu-Hohenschönhausen haben
Berlin - Rund 800 Wohnungen in Berlin-Neu-Hohenschönhausen haben wegen eines Rohrbruchs fast einen Tag kein Wasser gehabt. In der Nacht zum Sonntag sei gegen Mitternacht eine Versorgungsleitung an der Biesenbrower Straße geplatzt, teilte ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe mit. Verschiedene hohe Mehrfamilienhäuser im Gebiet an der Passower Straße und Wartiner Straße waren betroffen. Etwa 720 Häuser waren am Sonntagabend gegen 22 Uhr wieder mit Wasser versorgt, wie der Sprecher sagte. In den restlichen Gebäuden sollte noch vor Mitternacht das Wasser wieder aus den Hähnen fließen.
Zwischenzeitlich waren Standrohre aufgebaut worden, damit sich die Bewohner Wasser abfüllen konnten. Das geplatzte Rohr bestand laut Sprecher aus Zement. Heute werden ihm zufolge solche Rohre nicht mehr verbaut, weil sie zu starr sind. «Normalerweise soll eine Wasserleitung rund 100 Jahre halten», sagte der Sprecher. Diese Leitung sei aber erst vor rund 40 Jahren verlegt worden, als im Osten der Stadt die Großwohnsiedlung entstand.
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