Aufsichtsrat des Bergmann-Klinikums tagt nach Fehlereingeständnis
Nachdem das Klinikum Ernst von Bergmann Versäumnisse bei der
Potsdam - Nachdem das Klinikum Ernst von Bergmann Versäumnisse bei der Informationspolitik wegen des schweren Ausbruchs von Corona-Infektionen eingeräumt hat, tagt an diesem Dienstag der Aufsichtsrat. Die Klinikleitung hatte am Samstag mitgeteilt, dass im Zeitraum vom 13. bis 26. März im Klinikum eine kritische Entwicklung im Rahmen der Corona-Pandemie nicht ausreichend erkannt worden sei.
Tatsächlich nachgewiesene und registrierte Infektionen bei einzelnen Mitarbeitern seien «nicht in einen inhaltlichen Zusammenhang gebracht und tiefgreifend analysiert worden», hieß es in der Mitteilung der Klinikleitung. Dies betreffe insbesondere die Abteilungen Nephrologie (Nierenkrankheiten), Urologie, Geriatrie und Allgemeinchirurgie.
Seit Mitte März hatten sich im größten Potsdamer Krankenhaus die Fälle von Corona-Infizierten und von Toten gehäuft. Die Gewerkschaft Verdi forderte eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse der letzten Wochen.
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