Ausschuss diskutiert über Programme gegen radikale Muslime
Berlin - Im Berliner Parlamentsausschuss für Verfassungsschutz geht es am Mittwoch um Programme gegen den Islamismus. Im Mittelpunkt stehen dabei junge Muslime, deren Einstieg in den Islamismus verhindert oder deren Ausstieg aus der gefährlichen Szene unterstützt werden soll. Berlin zahlt für Programme, die helfen sollen, junge Menschen vor dem Einfluss von radikalen Islamisten zu bewahren. Im vergangenen Jahr betrug das Budget dafür 2,2 Millionen Euro. In der Ausschusssitzung soll es um die Bewertung dieser Programme gehen. Dazu werden auch zwei Experten von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) angehört.
Im vergangenen Mai hatten Berliner Sozialarbeiter eine stärkere und besser finanzierte Präventionsarbeit gegen die Radikalisierung von jungen Muslimen gefordert. Vertreter mehrerer Initiativen erklärten damals in dem Ausschuss, diese Arbeit müsse verstärkt in Schulen, Gefängnissen und im Internet erfolgen. Dem Berliner Verfassungsschutz sind mehr als 1000 Salafisten in der Hauptstadt bekannt. Die Zahl hat sich seit 2011 verdreifacht.
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