Auswahl steht: 275 Berliner sagen ihre Meinung zum Tempelhofer Feld
Die Vorbereitungen auf das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Zukunft des Tempelhofer Felds sind
Die Vorbereitungen auf das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Zukunft des Tempelhofer Felds sind einen Schritt weiter. Die Teilnehmer für die sogenannten Dialogwerkstätten sind inzwischen ausgewählt worden, wie Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am Montag mitteilte.
Zunächst war dafür eine Stichprobe von 20 000 Personen ab 16 Jahren aus dem Einwohnermelderegister angeschrieben und um die Teilnahme gebeten worden. Knapp 1000 Personen bekundeten ihr Interesse, 275 davon wurden im nächsten Schritt ausgelost.
Die schwarz-rote Regierungskoalition plädiert für eine Randbebauung des Tempelhofer Felds, der Großteil der Fläche soll frei bleiben. Bislang gilt aber nach wie vor das Ergebnis des Volksentscheids vom 25. Mai 2014, bei dem eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler dafür stimmte, das Feld nicht zu bebauen.
Der Verein Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg hatte im Februar gefordert, bei dem Bürgerbeteiligungsverfahren müsse auch die Möglichkeit, dort keine Wohnungen zu bauen, ausreichend berücksichtigt werden. Der Verein setzt sich für ein faires und transparentes Beteiligungsverfahren ein, das alle Optionen offenlegt und diskutiert.
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