Autobahn bleibt wegen Brand im Grunewald gesperrt
Auch Tage nach dem Brand auf dem Sprengplatz kommt es noch zu Detonationen
Berlin - Auch fünf Tage nach dem Ausbruch eines Brandes auf einem Sprengplatz im Berliner Grunewald bleibt die Lage angespannt. Die Autobahn A115 (Avus) bleibt auch heute zunächst gesperrt. Sie werde aller Voraussicht nach noch nicht geöffnet werden können, sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Montagabend in der RBB-«Abendschau», nachdem sie erneut am Einsatzort gewesen war. Im Zentrum des Einsatzes stehe, den Brandherd weiter einzugrenzen und «Leib und Leben zu schützen», erklärte Giffey.
Die Freigabe der Autobahn ist erst möglich, wenn der Radius des Sperrkreises von derzeit noch 550 Metern weiter verringert wird. Anfangs hatte er 1000 Meter betragen. Die Situation werde mehrmals täglich in Lagebewertungen überprüft, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Man müsse die weitere Entwicklung abwarten und schauen, ob eine Freigabe doch noch im Laufe des Dienstags möglich sei.
Der Feuerwehreinsatz wird nach derzeitiger Einschätzung noch viele Tage andauern. Auf dem Sprenggelände, auf dem die Polizei tonnenweise alte Granaten, Munition und beschlagnahmte Feuerwerkskörper lagerte, herrschen nach Angaben der Feuerwehr zum Teil immer noch Temperaturen von 140 Grad, so dass weiterhin Explosionsgefahr besteht.
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