Bauernverband: Skepsis bei Milliardenhilfe für Bauern
Der brandenburgische Bauernverband sieht die geplante Milliardenhilfe für die Landwirte angesichts der geplanten
Potsdam - Der brandenburgische Bauernverband sieht die geplante Milliardenhilfe für die Landwirte angesichts der geplanten Verschärfung der Düngeverordnung skeptisch. «Das Geld darf nicht zum Ausgleich für fachliche Mängel bei der Düngeverordnung eingesetzt werden», sagte Verbandspräsident Henrik Wendorff. Es sollte um sinnvolle Maßnahmen gehen, die auch den Landwirten helfen.
Die Spitzen von Union und SPD hatten beschlossen, die Landwirte über vier Jahre mit einer Milliarde Euro zu unterstützen, damit sie den Umbauprozess besser meistern. Damit will die Koalition auch auf Bauernproteste reagieren. Diese richten sich gegen eine erneute Verschärfung des Düngerechts zum Grundwasserschutz auf Druck der EU. Die Landwirte fordern zudem mehr Mitsprache bei neuen Umweltauflagen.
Der Europäische Gerichtshof hatte Deutschland verpflichtet, nach einer Klage der EU-Kommission weitere Beschränkungen beim Düngen festzulegen.
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