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Bekennung zu Rechts in der AFD

AfD-Vize Georg Pazderski fordert vom Wortführer des rechtsnationalen «Flügels» eine Abgrenzung nach rechts. «Ich erwarte von Björn Höcke, dass er eine ganz klare Linie nach rechts zieht und sehr deutlich macht, wer in diese Partei gehört und wer nicht in diese Partei gehört «Und da würde ich mir hin und wieder auch mal ein klares Wort von ihm wünschen. Und ich würde mir auch wünschen, dass die Angriffe, die er jetzt am letzten Wochenende durchgeführt hat, beendet werden.»
Der Co-Vorsitzende Alexander Gauland hatte am Samstag beim jährlichen Kyffhäuser-Treffen des von Höcke gegründeten «Flügels» erklärt, die AfD ist nicht gegründet worden, um «einen Raum zu schaffen, in dem jeder alles sagen kann». Höcke nutzte seine anschließende Rede vor 800 «Flügel»-Anhängern und Gästen für eine Breitseite gegen den Bundesvorstand und die «Spalter» in der Partei.
In einem von mehr als 100 Mandatsträgern und Funktionären unterzeichneten Appell «für eine geeinte und starke AfD», , heißt es: «Mit seiner Rede beim Kyffhäuser-Treffen hat Björn Höcke die innerparteiliche Solidarität verletzt und ist damit unseren Wahlkämpfern und Mitgliedern in den Rücken gefallen.»
Pazderski sagte dazu: «Wir waren natürlich etwas irritiert, weil ja auch immer wieder Einigkeit und Zusammenhalt gefordert wird. (...) Wir hätten uns gewünscht, dass dieses intern besprochen wird mit uns und das ist leider nicht geschehen.» Der «Flügel» müsse die AfD nach rechts abdichten und auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Derzeit verletze hier der ein oder andere Grenzen, kritisierte Pazderski.

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