Berliner CDU will Studienzeit wegen Corona um ein Semester verlängern
Die Berliner CDU ist dafür, wegen der Corona-Krise ein Semester auf die Regelstudienzeit draufzuschlagen
Berlin - Die Berliner CDU ist dafür, wegen der Corona-Krise ein Semester auf die Regelstudienzeit draufzuschlagen. «Ich möchte, dass sich Studierende trotz Corona voll und ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren können und nicht Existenzsorgen haben müssen, weil das Bafög auslaufen könnte», erklärte CDU-Landeschef Kai Wegner. Er unterstütze deshalb die Forderung von Studentinnen und Studenten, die individuelle Regelstudienzeit pauschal um ein Semester zu verlängern.
Der Senat habe den Studierenden vor fast vier Monaten ein Corona-Extrasemester versprochen. «Bis heute ist jedoch nichts außer Ankündigungen passiert. Die in Aussicht gestellte Entlastung muss noch immer individuell durchgefochten werden», kritisierte Wegner. Andere Bundesländer hätten längst gesetzliche Regelungen geschaffen.
Der Senat solle die individuelle Regelstudienzeit daher per Erlass pauschal um ein Semester verlängern. Dadurch müssten Studierende nicht wie derzeit erst nachweisen, dass sich ihr Studium wegen der Corona-Pandemie verzögert hat, um länger Bafög zu bekommen. «Gerade die Studenten, die auf das Bafög angewiesen sind, haben keine großen finanziellen Reserven. Corona darf nicht dazu führen, dass diese Studenten ihren Traum vom Studium begraben müssen», so der CDU-Landeschef.
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