Berliner KI-Start-up Parloa erzielt Milliarden-Bewertung
Bei den großen KI-Anwendungen dominieren OpenAI, Microsoft und Google.
Berlin - Das Berliner Start-up Parloa hat sich in einer dritten großen Finanzierungsrunde 120 Millionen US-Dollar (106 Mio. Euro) gesichert und wird damit insgesamt mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet. Der Spezialist für den KI-Einsatz in Kundengesprächen, der nun als erstes KI-Start-up in diesem Jahr den begehrten Status als «Unicorn» erreicht hat, wurde 2018 von Malte Kosub und Stefan Ostwald gegründet. Parloa ist besonders bekannt für seinen Voicebot, der telefonische Kundenanfragen in natürlicher Sprache versteht und beantwortet. Die KI-Agenten agieren wie menschliche Gesprächspartner, erkennen Kontext und Emotionen und bieten eine natürliche Interaktion. Die KI-Agenten können nach Angaben von Parloa etwa Aufgaben wie Adressänderungen, Sendungsverfolgung oder die Erfassung von Bankdaten autonom übernehmen, ohne dass Menschen eingreifen müssen.
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