Berliner Landesschülerausschuss fordert offenere Debatte über Mobbing
Berlin - Der Berliner Landesschülerausschuss hat eine offenere Debatte über Mobbing gefordert. «Das ganze Klima an den Schulen muss sich ändern», sagte die Vorsitzende der Schülervertretung, Eileen Hager, heute der Deutschen Presse-Agentur. Viele Schülerinnen und Schüler trauten sich nicht, sich in Mobbing-Fällen an Lehrer und Sozialarbeiter zu wenden. Am Samstag war der Tod einer elfjährigen Berliner Grundschülerin bekannt geworden - der Senat will in dem Fall Mobbing-Vorwürfen nachgehen.
«Wir wissen, dass es auch schon an Grundschulen Mobbing gibt», sagte Hager. Die 18 Jahre alte Schülerin forderte vor allem auch Eltern dazu auf, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen: «Eltern sollten an Workshops teilnehmen, um da sensibilisiert zu sein.» Für Schülerinnen und Schüler wäre es dann leichter, mit Eltern zu reden.
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