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Berliner Linke: Autofreie Innenstadt muss bezahlbar sein

Die Berliner Landesvorsitzenden der Linke fürchten, das eine autofreie Innenstadt ärmere Menschen treffen könnte.

Berlin - Eine drastische Einschränkung des Autoverkehrs in der Innenstadt darf es nach Überzeugung der Berliner Linke nur geben, wenn gleichzeitig das Angebot an Bussen und Bahnen deutlich wächst. «Wir als Linke wollen den Autoverkehr in der Stadt reduzieren», sagte Linke-Vorsitzende Kerstin Wolter der Deutschen Presse-Agentur. «Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir Alternativen. Sprich, wir müssen endlich den ÖPNV und die Radinfrastruktur weiter ausbauen, damit die Menschen trotzdem weiter mobil sein können.»  

«Und diese Alternativen müssen leicht zugänglich, barrierefrei und natürlich auch bezahlbar sein», sagte Wolter. «Ich glaube, beides kann nur im Gleichschritt funktionieren, weil sonst trifft es am Ende wieder die Leute, die sich teure Alternativen nicht einfach dazukaufen können oder die auch nicht einfach umziehen können.»«Berlin autofrei» will den Autoverkehr stark einschränken. Die Initiative «Berlin autofrei» will erreichen, dass nach einer Übergangszeit von vier Jahren fast alle Straßen innerhalb des S-Bahn-Rings mit Ausnahme der Bundesstraßen zu «autoreduzierten Straßen» erklärt werden. Private Autofahrten sollen pro Person nur höchstens zwölfmal im Jahr möglich sein.  

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