Berliner Panda-Buben bekommen traumhafte Namen
Die Panda-Zwillinge im Berliner Zoo sind Männchen und hören auf die Namen...
Berlin - Die Panda-Zwillinge im Berliner Zoo sind Männchen und hören auf die Namen Meng Xiang («Ersehnter Traum») und Meng Yuan («Erfüllter Traum»). Das gab der Zoo heute bekannt - nach chinesischer Tradition 100 Tage nach der Geburt der inzwischen etwa sechs Kilogramm schweren Jungtiere. Die Beiden wurden den Medien im Zoo präsentiert, sie hatten es sich auf Heizmatten gemütlich gemacht. Für Zoo-Besucher sollen die Buben, wie Direktor Andreas Knieriem sie nannte, erst 2020 zu sehen sein.
Panda-Mutter Meng Meng und Männchen Jiao Qing leben seit Sommer 2017 als einzige Große Pandas bundesweit im Berliner Zoo. Sie sind wie auch ihre Jungen Leihgaben Chinas. Für die erwachsenen Tiere zahlt der Zoo rund eine Million US-Dollar pro Jahr (rund 900 000 Euro), die nach chinesischen Angaben wieder in die Panda-Zucht fließen. Über die Summe für die Jungtiere macht der Zoo keine Angaben.
Laut Knieriem sind die «beiden kleinen Schätze» ein Symbol dafür, dass der Mensch Kannibalismus an der Natur betreibt und mehr für den Erhalt des Lebensraum getan werden muss. Bei der Namensverleihung war auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) anwesend.
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