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· Dominik

Berliner Prozess zum Tod eines 13-Jährigen wird neu aufgerollt

Der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 13 Jahre alten Jungen im

Berlin – Der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 13 Jahre alten Jungen im Monbijoupark in Berlin-Mitte wird ab Dienstag (12.00 Uhr) am Landgericht der Hauptstadt neu aufgerollt. Der heute 42-jährige Angeklagte, der in einem Streit ein Messer gezogen und zugestochen hatte, war im ersten Prozess zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden.

Dabei hatten die Richter das Vorliegen von niedrigen Beweggründen und damit eine Verurteilung wegen Mordes verneint. Auf die Revision der Nebenklage hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Entscheidung hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Totschlags aufgehoben und eine neue Verhandlung zu rechtlichen Bewertungen angeordnet. 

Der Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft und der palästinensische Junge waren sich Ende Oktober 2020 in einem Tunnel unter der S-Bahn am Monbijoupark zufällig begegnet. Der 13-Jährige habe auf ein Handy geschaut und nicht richtig aufgepasst, hieß es im ersten Urteil im Mai 2021. Die Begleiterin des Angeklagten habe einen Schritt zur Seite machen müssen, um nicht angerempelt zu werden.

Die Situation sei nichtig gewesen, doch der Angeklagte habe sich entschieden, den Jungen anzusprechen und einen Streit zu beginnen. Er habe schließlich ein Messer gezogen und den Jungen mit einem Stich in die Brust tödlich verletzt.

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