Beschäftigte von Berliner Bibliotheken im Warnstreik
Nutzer Berliner Bibliotheken könnten am Donnerstagnachmittag (ab 15.40 Uhr) vor geschlossenen Türen stehen. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigten der Stadtbibliotheken wie auch der Zentral- und Landesbibliothek zu einem Warnstreik für bessere Bezahlung auf. Sie sollen von 15.40 Uhr bis 19.30 Uhr die Arbeit niederlegen. Verdi rechnet damit, das sich bis zu 150 Beschäftigte an dem Warnstreik beteiligen. Zudem sind vor dem Hintergrund der laufenden Tarifrunde Kundgebungen von Landesbeschäftigten am Bezirksamt Reinickendorf (08.00 Uhr) und vor der Senatsfinanzverwaltung in Mitte (16.15 Uhr) geplant.
Die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst der Länder hatten am 21. Januar begonnen und werden am 6./7. Februar fortgesetzt. Am Dienstag hatte es aus dem Anlass in Berlin bereits einen Warnstreik von Erziehern gegeben. Die Gewerkschaften fordern in den Tarifverhandlungen Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt das ab.
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