Bislang keine Hinweise auf Vogelgrippe in Brandenburg
In Brandenburg gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums
Potsdam - In Brandenburg gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher keinen Hinweis auf eine Einschleppung der Vogelgrippe. In den vergangenen Tagen mussten im Nachbarland Polen nach mehreren Ausbrüchen Zehntausende von Puten und Hühnern getötet werden.
Ende 2019 waren nach den Angaben drei Ausbrüche des Virus H5N8 in Putenhaltungsbetrieben in der ostpolnischen Woiwodschaft Lublin amtlich festgestellt worden. Am Freitag war dann auch noch ein Perlhuhn-Betrieb in der Region betroffen. Zudem wurde zu Jahresanfang ein weiterer Ausbruch in einer Legehennenhaltung in der Woiwodschaft Großpolen gemeldet. Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP mussten bereits mehr als 40 000 Tiere getötet werden.
In Brandenburg gebe es ein fortlaufendes Geflügelpest-Monitoring bei Hausgeflügel und Wildvögeln, sagte der Sprecher des Ministeriums. Damit solle eine mögliche Einschleppung der Seuche früh erkannt werden. Die bisherigen Ergebnisse zeigten keine Vorfälle. Zusätzliche Maßnahmen seien derzeit nicht vorgesehen.
Eine Infektion des Menschen mit dem Virus ist bislang noch nicht nachgewiesen worden. Eine Übertragung des Virus H5N8 über infizierte Lebensmittel ist nach Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) zwar theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich.
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