Brandenburg beschließt Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr
Brandenburg hat die Weichen für einen harten Lockdown ab
Potsdam - Brandenburg hat die Weichen für einen harten Lockdown ab Mittwoch gestellt. Dann tritt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr in Kraft, wie das rot-schwarz-grüne Kabinett am Montag in Potsdam beschloss. Tagsüber darf man nur noch zum Arbeiten, Einkaufen oder aus anderen triftigen Gründen nach draußen. Die Läden schließen bis auf Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Banken und Postfilialen und andere Läden für den täglichen Bedarf. Friseurläden müssen zu bleiben. Versammlungen werden bei hohen Infektionszahlen eingeschränkt.
«Die Lage ist dramatisch in Brandenburg», sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zur Begründung und verwies darauf, dass die Zahl der akut Erkrankten in Brandenburg aktuell auf mehr als 10 000 gestiegen sei. Zudem seien in den vergangenen sieben Tagen 118 Menschen mit oder an einer Corona-Infektion gestorben. «Die Zahlen machen es notwendig, dass wir harte Einschnitte vornehmen.»
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