Brandenburg prüft Sicherheit jüdischer Einrichtungen
Nach dem Anschlag von Halle will Brandenburg die Sicherheit von jüdischen
Potsdam - Nach dem Anschlag von Halle will Brandenburg die Sicherheit von jüdischen Einrichtungen im Land überprüfen. Ein Treffen zwischen Vertretern der jüdischen Gemeinden und Organisationen mit der Polizei ist für kommenden Freitag (25. Oktober) angesetzt. In dem Gespräch soll der Handlungsbedarf aus Sicht der jüdischen Vertreter besprochen werden. Auch um bauliche Maßnahmen solle es gehen, wie das Innenministerium auf Nachfrage mitteilte.
Nach dem Anschlag wurden im Land bereits die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren. Seitdem werden sechs Einrichtungen, darunter die Synagoge in Cottbus und Einrichtungen der jüdischen Gemeinden in Potsdam, durchgehend mit einem Posten der Polizei geschützt. Alle anderen polizeilich bekannten jüdischen Objekte wie Friedhöfe oder Gedenkorte werden in unregelmäßigen Abständen durch die Polizei kontrolliert. So war es auch vor dem Anschlag - unabhängig von jüdischen Feiertagen, erklärte Ministeriumssprecher Ingo Decker. Zu näheren Einzelheiten der Schutzmaßnahmen wollte das Ministerium aus Sicherheitsgründen keine Angaben machen.
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