Brandenburg schaltet Bürger-Telefon zu extremistischen Aktivitäten
Das Brandenburger Innenministerium will am Montagvormittag ein Hinweistelefon für Bürger
Potsdam - Das Brandenburger Innenministerium will am Montagvormittag ein Hinweistelefon für Bürger zu extremistischen Aktivitäten und Radikalisierungen freischalten. Damit könnten Bürger entsprechende Hinweise direkt an den Verfassungsschutz geben, teilte das Innenministerium mit. Der Verfassungsschutz sei ein Frühwarnsystem und damit aktiver Partner der Zivilgesellschaft betonte Innenminister Michael Stübgen (CDU). «Umso wichtiger ist es daher, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, mit unserem Verfassungsschutz direkt, unbürokratisch, einfach und vertraulich in Kontakt treten zu können.»
Das Hinweistelefon sei ein Punkt des Maßnahmeplans gegen Rechtsextremismus und Hasskriminalität, den der Innenminister im Juni im Kabinett vorgestellt habe, so das Ministerium. Bei dem Hinweistelefon können auch Mitarbeiter von Behörden anrufen und so direkt mit dem Verfassungsschutz Kontakt aufnehmen. «Gemeinsam sind wir gegen Extremisten erfolgreicher und schützen unsere Gesellschaft noch besser vor den Feinden der Demokratie», betonte Stübgen.
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