Brandenburg sucht noch immer Besitzer von Bodenreform-Grundstücken
Potsdam - Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes von 2007 zur Bodenreform-Affäre sucht das Land Brandenburg noch immer die Besitzer von rund 4500 Liegenschaften. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage aus der CDU-Landtagsfraktion hervor. Die Bundesrichter hatten gerügt, dass sich Brandenburg als Eigentümer von Bodenreform-Grundstücken ins Grundbuch hat eintragen lassen, ohne gründlich nach den Besitzern gesucht zu haben. Das Urteil betraf mehr als 8700 Grundstücke. Laut Finanzministerium wurden bis 31. März dieses Jahres 4192 Liegenschaften zurückgegeben oder entschädigt. 4575 Grundstücke befinden sich noch im Landesbesitz.
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