Brandenburger Pädagogenverband: Mathe-Abitur war zu umfangreich.
Der Brandenburgische Pädagogenverband findet die jüngsten Proteste gegen das Mathe-Abitur nachvollziehbar
Der Brandenburgische Pädagogenverband findet die jüngsten Proteste gegen das Mathe-Abitur nachvollziehbar. «Das Abitur war zu umfangreich, zu unterrichtsfremd und an manchen Stellen bei Fragestellungen ungeschickt formuliert», sagte Präsident Hartmut Stäker. Stäker ist ausgebildeter Mathematik-Lehrer und Zweitkorrektor bei den Prüfungen.
Er sei die Prüfung selbst durchgegangen und habe dafür 15 Stunden gebraucht, die Schüler hätten dafür aber fünf Stunden zur Verfügung gehabt. Ein Großteil hätte den Umfang gar nicht bewältigen können. Nach Ansicht von Stäker sollten die Prüfungen jetzt aber so durchgewunken werden. Nachprüfungen hätten auch in den vergangenen Jahren für die Schüler nichts gebracht.
Für das schriftliche Abitur im Fach Mathematik am 3. Mai waren nach Angaben des Bildungsministeriums rund 5700 Brandenburger Schülerinnen und Schüler gemeldet.
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