Brandenburgs Grüne und ihre Dienstwagen
Brandenburgs designierte Sozialministerin Ursula Nonnemacher möchte auch in ihrem neuen Amt umweltfreundlich
Potsdam - Brandenburgs designierte Sozialministerin Ursula Nonnemacher möchte auch in ihrem neuen Amt umweltfreundlich unterwegs sein. Sie habe den Wunsch, einen Elektrowagen oder ein so schadstoffarmes Fahrzeug wie möglich zu fahren, sagte die Grünen-Politikerin am Montag. Wegen der Terminfülle werde es sich aber möglicherweise nicht vermeiden lassen, auf die Nutzung eines nicht ganz korrekten Fahrzeugs erstmal zurückgreifen zu müssen.
Ihr Parteifreund und Brandenburgs künftiger Landwirtschafts- und Umweltminister Axel Vogel schloss nicht aus, dass er der erste Minister mit einem Tesla als Dienstwagen wird. «Das könnte passieren», sagte Vogel. «Aber das entscheide ich ja nicht alleine.» Das Finanzministerium sei mit im Boot und es gehe um die Vertragsbedingungen.
«Aber ich denke, das ist unproblematisch möglich - dass auch die Ladestationen im Land, in etlichen Landesteilen auch so funktionsfähig aufgestellt sind, dass sie bei Dienstreisen auch erreichbar sind», meinte er. Vergangene Woche wurde bekannt, dass der E-Autobauer Tesla sich im brandenburgischen Grünheide (Oder-Spree) ansiedeln möchte.
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