Brandstiftung Lieberoser Heide nicht ausgeschlossen
In den vergangenen zwei Monaten brachen in der Lieberoser Heide immer wieder Brände aus.
In den vergangenen zwei Monaten brachen in der Lieberoser Heide immer wieder Brände aus. Die Feuerwehrleute kamen bei den Löscharbeiten an den Rand ihrer Kräfte. Die Polizei schließt Brandstiftung als Ursache nicht aus.
«Aufgrund der Verläufe der Brände müssen wir davon ausgehen, dass die Feuer durch Brandstiftung entstanden sind», sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Andreas Meißner. Auch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hätten in der Lieberoser Heide festgestellt, dass eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden könne. Zuletzt hatte es im Juli auf einer Fläche von 100 Hektar gebrannt.
Seit 2017 gibt es nach Angaben von Meißner eine dichte Folge von Waldbränden, manchmal sogar am selben Tag. Überwiegend habe es auf den Flächen der Stiftung gebrannt, die ein Gebiet von 3150 Hektar umfassen. Die Fläche ist etwa so groß wie der Grunewald. Infolge der Brände gebe es noch immer glimmende Moore, das Feuer fresse sich in unter anderem in den Torf.
Die Polizei Brandenburg hat nach Angaben der Stiftung einen Fahndungsaufruf herausgegeben. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer etwa Personen beim Betreten oder Befahren der gesperrten Waldflächen beziehungsweise in der Nähe des Brandortes gesehen habe, solle sich an die Polizei wenden.
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