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BVG-Chefin: Bei Arbeitszeitverkürzung wären 500 Fahrer mehr notig

 

Berlin - Im Fall einer Arbeitszeitverkürzung bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) würden nach Angaben der Unternehmens-Chefin 500 zusätzliche Fahrer gebraucht. «Das wäre jetzt für den Moment nicht die richtige Lösung, wenn wir ohnehin in diesem Jahr schon 1100 einstellen wollen», sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta gestern in der RBB-«Abendshow». Sie lehnt die Gewerkschaftsforderung nach einer Arbeitszeitverkürzung ab. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund verlangen unter anderem, dass für alle rund 14 000 Beschäftigten die 36,5-Stunden-Woche gilt.

Heute am frühen Morgen hat bei der BVG ein Warnstreik begonnen. Busse und Straßenbahnen blieben in den Depots, U-Bahnhöfe verschlossen. In der Hauptstadt sind Hunderttausende Fahrgäste betroffen.

Gefordert werden auch Weihnachtsgeld für Neulinge, ein Wegfall der unteren Lohngruppen und schnellere Gehaltssprünge, zudem für Gewerkschaftsmitglieder einmalig 500 Euro. Am 5. März soll wieder verhandelt werden.

Die richtige Bezahlung der Mitarbeiter sei ein wichtiges Thema, sagte Nikutta. Berlin habe eine lange Phase des Sparens hinter sich. Da werde die BVG nachsteuern.

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