BVG Warnstreik
Nach dem Tarifabschluss über acht Prozent mehr Geld
Berlin (dpa/bb) - Nach dem Tarifabschluss über acht Prozent mehr Geld für die BVG-Mitarbeiter spricht sich der Fahrgastverband gegen eine deutliche Fahrpreiserhöhung aus. «Letztlich ist es eine politische Frage, inwieweit die Ticketpreise steigen», sagte Jens Wieseke, der Vizevorsitzende des Vereins Igeb, heute. Das Land könne auch seinen Zuschuss an die BVG erhöhen, was der Verband bevorzuge.
Im Berliner und Brandenburger Nahverkehr waren die Fahrpreise zuletzt 2017 gestiegen. Fahrgeld ist der wichtigste Einnahmeposten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Sie erhalten jährlich aber auch gut 600 Millionen Euro vom Land.
Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband hatten sich in der Nacht zu heute nach drei Warnstreiks und fünf Verhandlungsrunden auf den Tarifabschluss geeinigt. «Preiset den Herrn», kommentierte Wieseke. Er kritisierte aber, der 24-stündige Warnstreik am Montag sei für die Einigung möglicherweise nicht notwendig gewesen.
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