Cyber-Fahndung nach DHL-Erpresser: 40 Hinweise eingegangen
Potsdam - Nach der Veröffentlichung neuer Angaben zu dem oder den mutmaßlichen DHL-Erpressern sind in Brandenburg 40 Hinweise eingegangen. Das teilte die Polizei am Montag in Potsdam mit. Ob unter den Hinweisen eine heiße Spur sei, wollten die Ermittler nicht sagen. Anfang vergangener Woche hatten sie eine sogenannte MAC-Adresse (Media-Access-Control) veröffentlicht. Anbieter öffentlicher WLAN-Netze sollten prüfen, ob sich ein Endgerät mit dieser Adresse in ihre Router eingewählt hat. Die MAC-Angaben könnten zum Handy oder Laptop der mutmaßlichen Täter gehören.
Nach den bisherigen Ermittlungen hatten der oder die Täter über ein mobiles Endgerät der Marke Motorola vom 6. bis zum 14. April 2018 E-Mails verschickt und/oder empfangen. Dem Gerät gehört die betreffende MAC-Adresse. Seit Dezember laufen die Ermittlungen. Zuvor waren Paket- und Briefbomben verschickt worden. Der spektakulärste Fall ereignete sich am 1. Dezember 2017 am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarktes, wo eine Paketbombe auftauchte. DHL sollte damit um eine Millionensumme erpresst werden.
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