Demonstration gegen verstärkte Polizeipräsenz in Freibädern
Vor dem Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg haben am Sonntag Dutzende Menschen gegen verstärkte Polizeipräsenz an
Berlin - Vor dem Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg haben am Sonntag Dutzende Menschen gegen verstärkte Polizeipräsenz an Freibädern demonstriert. An der Demo waren bis zu 130 Personen beteiligt, wie eine Sprecherin der Berliner Polizei sagte. Sie sei ohne Zwischenfälle verlaufen. Auf einem Plakat stand die Forderung «Freibad für alle - kein Platz für Rassismus».
Demnach hatte die antirassistische Gruppe Migrantifa zu der Demonstration aufgerufen, die die neuen Regeln in Freibädern kritisiert. Vorgesehen sind etwa mobile Polizeiwachen vor Bädern, in denen es gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben hat wie in diesem Sommer mehrfach im Prinzenbad und im Columbiabad in Neukölln.
Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) und der Senat setzen auf schärfere Sicherheitsmaßnahmen. Seit Mitte Juli ist der Eintritt in die Bäder nur noch mit einem Ausweis möglich. Um überfüllte Bäder zu vermeiden, sollen außerdem deutlich früher als zuvor Einlass-Stopps verhängt und das Sicherheitspersonal aufgestockt werden.
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