Deutlich weniger Angriffe auf Geldautomaten 2019
In Brandenburg sind in diesem Jahr bisher deutlich weniger Automaten gesprengt worden
Potsdam - In Brandenburg sind in diesem Jahr bisher deutlich weniger Automaten gesprengt worden als noch im Vorjahr. Bis zum Donnerstag vor Weihnachten zählten die Ermittler drei Angriffe, wie das Polizeipräsidium auf Anfrage mitteilte. In allen Fällen blieb es beim Versuch. Im Vergleichszeitraum 2018 waren es 14 Angriffe, davon sechs Versuche. «Das Problem haben wir in Brandenburg weitgehend in den Griff bekommen», sagte Sprecher Mario Heinemann. Der letzte Angriff auf einen Geldautomaten war demnach im Juni in Rathenow (Havelland).
Derzeit gebe es in Brandenburg keine Hinweise darauf, dass eine Automatensprenger-Bande aktiv ist, teilte die Polizei weiter mit. Dennoch blieben die Taten im «polizeilichen Fokus». Das Landeskriminalamt (LKA) führe auch weiterhin Ermittlungen zu im Land verübten Sprengungen. Da bandenmäßig organisierte Tätergruppen professionell und landesübergreifend agierten, finde ein enger und kontinuierlicher Austausch des LKA mit anderen Bundesländern statt.
Im vergangenen Jahr hielt eine Bande, die vermutlich aus den Niederlanden stammt, die Ermittler auf Trab. Allein von Juni bis Juli 2018 soll die Gruppe mindestens fünf Geldautomaten gesprengt haben. Eine konkrete Spur fehlt nach Angaben der Polizei weiterhin.
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