DGB: Künftige Landesregierung soll Arbeitsbedingungen angleichen
Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg hat der Deutsche Gewerkschaftsbund
Potsdam - Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Brandenburg hat der Deutsche Gewerkschaftsbund von der künftigen Regierung gefordert, mehr für bessere Arbeitsbedingungen im Land zu tun. 30 Jahre nach dem Mauerfall müssten die Arbeitsbedingungen zwischen Ost und West angeglichen werden, sagte Christian Hoßbach, Bezirksvorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg, heute in Potsdam.
Der Anteil von nur 45 Prozent tarifgebundenen Betrieben müsse erhöht werden, fordert der Gewerkschaftsbund. Öffentliche Aufträge sollten nur an die Betriebe gehen, die ihre Mitarbeiter nach Tarif bezahlen.
Auch der öffentliche Dienst müsse attraktiver werden. Die Menschen müssten einen handlungsfähigen Staat und eine funktionierende Infrastruktur vorfinden, sagte Hoßbach. Wichtig seien bezahlbare Wohnungen, Bildung sowie Ausbildung für junge Leute. Auch der Strukturwandel in der Lausitz bedeute eine Herausforderung. Für die 8000 direkt und 20 000 indirekt betroffenen Arbeitsplätze seien nachhaltige Konzepte erforderlich.
Der DGB Berlin-Brandenburg vertritt über 160 000 Gewerkschaftsmitglieder in Brandenburg.
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