Livestream

Musik nonstop

Danach: Der Morgen · Do, 06:00 Uhr

Gerade läuft

Three Degrees - When Will I See You Again

Player ↗

Bereit, wenn du es bist.

Zurück zu den Nachrichten

· Dominik

Doch kein Elch nach Unfall getötet - Jagdbehörde spricht von Rothirsch

Nach einem Verkehrsunfall in Sonnewalde im Kreis Elbe-Elster hat sich der tödlich verletzte vermeintliche Elch nach

Sonnewalde - Nach einem Verkehrsunfall in Sonnewalde im Kreis Elbe-Elster hat sich der tödlich verletzte vermeintliche Elch nach Angaben der Unteren Jagdbehörde als ein Rothirsch entpuppt. Die Polizei hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ein Auto am Montag auf einer Landstraße mit einem Elch zusammengestoßen sei. Der Sacharbeiter für Jagd- und Fischereiwesen im Kreis Elbe-Elster, Markus Petermann, sagte am Mittwoch, es handle sich um einen Rothirsch. Das sei eindeutig auf Bildern zu sehen.

Die Polizei war am Nachmittag zu Fragen nach den Gründen für eine mögliche Verwechslung des Tieres nicht erreichbar. Die «Märkische Allgemeine Zeitung» berichtete zuvor über den Fall. Elche sind die größte lebende Hirschart, sie können ein mächtiges Schaufelgeweih haben.

Auch bei den Rothirschen sehe das Geweih derzeit gewaltig aus, weil sie den Bast noch nicht abgestoßen haben, sagte Petermann. «Es sieht etwas unförmig aus.» Es gebe im Elbe-Elster-Kreis nach Angaben der Oberen Jagdbehörde tatsächlich einen Elch - allerdings sei es eine Elchkuh, die kein Geweih habe, sagte Petermann. In einer Mitteilung der Polizeidirektion Süd hatte es geheißen, ein Jagdpächter habe den verletzten Elch von seinen Qualen erlöst.

Im Kreis Teltow-Fläming südwestlich von Berlin gibt es einen mit einem Senderhalsband ausgestatteten Elchbullen mit dem Namen Bert. Zudem wurden auch in den anderen Landkreisen immer wieder Elche gesichtet. Sie sollen zumeist über Polen nach Brandenburg kommen. Elche leben gewöhnlich in kälteren Regionen der Nordhalbkugel - vor allem in Kanada, den nordwestlichen USA, Sibirien und Skandinavien.

Nachricht teilen

Link anzeigen