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· Diana

Entscheidung über angebliche Raubkunst nicht vor Ende nächster Woche

 

Potsdam - Die Klärung über ein angebliches Raubkunst-Gemälde des Malers Henri-Edmond Cross im Museum Barberini in Potsdam zieht sich länger hin. Die Frist für die Stellungnahme der Erben eines französischen Sammlers wurde um eine Woche bis Donnerstag nächster Woche (21.2.) verlängert. «Sie brauchen noch mehr Zeit», sagte Gerichtssprecher Sascha Beck. Es geht um das Gemälde «Regatta in Venedig» , das im Rahmen einer Ausstellung im Barberini gezeigt wird.

Das Bild wurde vom Museum in Houston für die Schau in Potsdam ausgeliehen. Die Erben sind der Ansicht, dass es im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt wurde. Sie fordern vor dem Landgericht Potsdam seine Herausgabe. Die Werke des französischen Neoimpressionisten Cross waren von den Nationalsozialisten als «entartet» verfemt worden.

Das Houston Museum of Fine Arts hatte in einer Mitteilung erklärt, es gebe keinen Beweis, dass die Kläger die rechtmäßigen Erben des Sammlers seien. Das Gemälde wurde nach Darstellung des Museums 1949 von der zuständigen französischen Kommission an die Sammlerin Natasha Flieglers zurückgegeben worden, die in New York lebte. 1954 habe die damalige US-Gesundheitsministerin das Gemälde gekauft und es 1958 dem Museum in Houston geschenkt. Die Retrospektive zum Werk von Cross endet im Museum Barberini an diesem Sonntag (17. Februar).

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