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Erstochenes Clan-Mitglied in Hasenheide - mutmaßlicher Täter gefasst

Rund sieben Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen

Berlin - Rund sieben Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen 25-jährigen Mann aus dem Berliner Milieu arabischstämmiger Clans hat die Polizei einen 21-jährigen Mann als mutmaßlichen Täter gefasst. Der junge Mann sei am Mittwoch zurück nach Deutschland eingereist und am Flughafen festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Mit der Festnahme habe er gerechnet, seine Rückkehr sei von seinem Anwalt angekündigt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Aus welchem Land er zurückkam, war zunächst nicht bekannt. Nach dem Verdächtigen wurde bereits seit dem 30. Mai gefahndet.

Am 30. April war das 25-jährige Opfer bei einem Streit und einer Schlägerei zweier Gruppen auf der Kirmes «Neuköllner Maientage» im Park Hasenheide erstochen worden. Der Tote wurde, begleitet von einem größeren Aufgebot der Polizei, auf einem Friedhof in Berlin-Schöneberg beigesetzt. Rund 1000 Männer nahmen teil, unter ihnen Mitglieder und Oberhäupter bekannter arabischer Clans. Auf demselben Friedhof war bereits der erschossene ältere Bruder des Getöteten, Nidal R., im Beisein von etwa 2000 Männern aus der Clan-Szene aus ganz Deutschland beerdigt worden.

Nidal R. war im Herbst 2018 tagsüber vor den Augen seiner Familie auf dem Tempelhofer Feld erschossen worden. Er war der Polizei als Wiederholungstäter mit Beziehungen zu arabischstämmigen Clans bekannt. Bislang konnte die Polizei keinen Täter verhaften.

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