Ex-Schulleiter bestreitet Misshandlungsvorwürfe vor Gericht
Er soll Schüler geschlagen und getreten haben: Vor dem Amtsgericht Cottbus hat
Cottbus - Er soll Schüler geschlagen und getreten haben: Vor dem Amtsgericht Cottbus hat am Montag der Prozess gegen einen ehemaligen Schulleiter aus Forst(Landkreis Spree-Neiße) begonnen. Die Staatsanwaltschaft Cottbus wirft dem 45-Jährigen Körperverletzung in 20 Fällen vor. Sieben Kinder der Grundschule in der Kleinstadt Forst seien von September 2015 bis März 2017 davon betroffen gewesen.
Der Angeklagte soll in der überwiegenden Zahl der Fälle den Schülern auf den Hinterkopf geschlagen haben, vereinzelt soll es auch zu Tritten und Schlägen ins Gesicht gekommen sein, wie das Amtsgericht mitteilte.
Der Angeklagte schilderte zu Prozessbeginn ausführlich seine Sicht der Dinge und wies dabei die Misshandlungsvorwürfe entschieden zurück. Die Verteidigung beantragte zu Beginn die Einstellung des Verfahrens. Die Vorwürfe zu Tatort und Tatzeit seien unkonkret und unpräzise, argumentierte sie. Bei der Einrichtung in Forst handelt es sich um eine Grundschule in freier Trägerschaft. Für den Prozess wurden zunächst vier Verhandlungstermine angesetzt.
Nachricht teilen
… ich on air!