Livestream

Musik nonstop

Danach: Der Morgen · Do, 06:00 Uhr

Gerade läuft

No Doubt - Sunday Morning

Player ↗

Bereit, wenn du es bist.

Zurück zu den Nachrichten

· Hape

Ex-SPD-Chef Platzeck will Solidarität für Nahles - wenn sie bleibt

Der frühere SPD-Chef Matthias Platzeck fordert in seiner Partei in der Debatte



Potsdam - Der frühere SPD-Chef Matthias Platzeck fordert in seiner Partei in der Debatte um die Zukunft von Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles Solidarität mit ihr ein - wenn sie an der Spitze bleibt. «Wir sollten als Partei offen miteinander umgehen, aber auch solidarisch», sagte Platzeck der «Märkischen Allgemeinen» aus Potsdam (Mittwoch). «Wenn sich Andrea Nahles einer vorgezogenen Wahl zum Fraktionsvorsitz stellt und sie gewinnt, dann erwarte ich, dass wir das Ergebnis auch akzeptieren.» Nahles will sich in der kommenden Woche den Abgeordneten stellen.
Der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident ruft seine Partei auf, verständlicher für die Bürger zu werden. «Wir reden oft zu umständlich. Wir müssen verstehbarer, pointierter werden», sagte Platzeck. Trotz der Verluste der SPD bei der Europawahl und den Kommunalwahlen in Brandenburg zeigte er sich zuversichtlich für die Landtagswahl: «Gehen Sie mal davon aus, Dietmar Woidke und die Brandenburger SPD können Wahlkampf - ich bleibe für die Landtagswahlen im September optimistisch.»
Platzeck warnte angesichts der Zugewinne der AfD vor einer zunehmenden Distanz zwischen SPD und Union. «Früher gab es auch oft heftigen Streit zwischen Sozis und den Schwarzen. Aber es gab dabei immer einen Grundkonsens zwischen den Parteien», sagte der SPD-Politiker. «Wenn wir jetzt erleben, dass in vielen urbanen Räumen die Grünen dominieren, während auf dem Land öfter die AfD gewählt wird, dann ist das auch Ausdruck einer Polarisierung.» Es gebe aber keine gemeinsame Gesprächsgrundlage mehr zwischen diesen Polen.

Nachricht teilen

Link anzeigen