Faltbare Fächer feiern Sommer-Comeback

Ob in der U-Bahn oder bei Open-Air-Events: Überall wird gewedelt. Faltbare Handfächer gehören bei Hitze mittlerweile zu einem gefragten Accessoire, um sich leichte Abkühlung zu verschaffen. Es gibt die faltbaren Windmacher mit Blumenmuster, im Zebralook und längst auch mit frechen Sprüchen drauf. 

Der Fächer seien wieder im Kommen - einer der Trends im Sommer, nicht nur in Berlin, meint Larissa Gleich, Gründerin eines Unternehmens in der Hauptstadt, das Fächer aus Bambus und Polyester-Stoff verkauft. Mit den Temperaturen steige auch die Nachfrage. 

Aufs Wedeln setzt auch das Berliner Ensemble. «Wir sind vorbereitet, u.a. mit einer Nebeldusche im Hof, kostenlosen Fächern und gekühltem Wasser», kündigte das Theater angesichts der Hitze an. Zuletzt fächelten sich auch die Zuschauer beim Berlin Tennis Open Luft zu.

Häufiger sind im Straßenbild und in Bahnen zudem Mini-Ventilatoren zu sehen, die unterwegs bei schweißtreibenden Temperaturen aus Handtaschen geholt werden. 

Kostbare historische Fächer sind Museums- und Sammlungsstücke. Ab dem 16. Jahrhundert sollen sich Faltfächer aus Ostasien in Europa verbreitet haben. Sie galten einst als Machtsymbol, aber auch als praktische Begleiter, um Hitze und Insekten zu vertreiben.



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Sally

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