Feuerwehrleute: Neue Herausforderungen durch E-Fahrzeuge
Falkensee - Auf Brandenburgs Straßen sind immer mehr Elektro-Fahrzeuge unterwegs - für die Feuerwehr eine große Herausforderung, wenn sie in Brand geraten. «Uns fehlen oft die Kenntnisse. Wir wissen meist nicht, was auf uns zukommt, wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden», sagt Daniel Brose, Leiter der Feuerwehren Falkensee (Havelland), der Deutschen Presse-Agentur. Dort gibt es zehn Feuerwehren mit 70 ehrenamtlichen und 33 hauptamtlichen Feuerwehrleuten.
Gefahren drohten durch die Hochspannung in den Fahrzeugen, wie durch Akkus, aber auch Materialien in den Batterien. «Wir können hier nicht einfach die brennenden Akkus mit Wasser löschen», sagt er. Brennende Benzin- oder Dieselfahrzeuge seien hingegen Alltagsgeschäft.
In Brandenburg sind nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 1,4 Millionen Personenwagen zugelassen (Stand: April 2019). 540 haben einen Elektromotor und 2730 sind Hybridfahrzeuge. Im Juli vergangenen Jahr war es in etwa die gleiche Zahl Personenwagen - jedoch nur 371 Elektro-Autos und 2085 mit Hybridantrieb.
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