Filmstudio Babelsberg: Viele Fragen zu US-Zollplänen offen
Donald Trump setzt in der Handelspolitik im großen Stil auf Zölle. Nun geht es ihm um die Filmbranche.
Washington/Potsdam - Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, im Ausland produzierte Filme mit hohen Zöllen zu belegen, sorgt auch in Deutschland für Verunsicherung. «Viele Fragen sind noch offen und die Folgen für unser Geschäft und den Produktionsstandort Deutschland insgesamt lassen sich derzeit nicht vollständig abschätzen», sagte Jörg Bachmaier, Vorstandschef der Filmschmiede Studio Babelsberg in Potsdam. «Als langjähriger Partner für US-Produktionen, die in Deutschland drehen, und als Teil der international tätigen Plattform Cinespace Studios beobachten wir die Lage aufmerksam, um zu verstehen, wie sich die angekündigten Zölle auf unseren Betrieb, unsere Dienstleistungen und unsere Kunden auswirken könnten», so Bachmaier. Studio Babelsberg sei kein Einzelkämpfer, sondern Teil eines globalen Studionetzwerks und einer globalen Industrie, die auf internationaler Zusammenarbeit und kulturellem Austausch basiere. Das Studio Babelsberg gilt als Wiege des deutschen Films. Zu seinem Programm gehörten die deutschsprachige Serie «Babylon Berlin» oder international erfolgreiche Spielfilme wie «Inglourious Basterds» und «Bridge of Spies». Cinespace Studios ist laut Studio Babe
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