Flurneuordnung: Brandenburg drohen Millionen Nachforderungen
Potsdam - Durch Rechtsstreitigkeiten um Vermessungsgebühren bei Flurneuordnungen drohen Brandenburg Nachforderungen in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro. Das teilte das Agrarministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der CDU-Landtagsfraktion mit. In sieben Verfahren streiten sich das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und öffentlich bestellte Vermessungsingenieure um die Vergütung von Grundstücksvermessungen.
Mit den Flurneuordnungen sollen die oft seit vielen Jahren umstrittenen Eigentumsverhältnisse an ländlichem Grundbesitz geklärt werden. Die zahlreichen Verfahren sind teilweise sehr kompliziert, da viele Grundstücke zersplittert sind und neu geordnet werden müssen.
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