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Frankfurter Linke-OB spricht sich für Oppositionsarbeit aus

Frankfurt (Oder) - Der Frankfurter Oberbürgermeister René Wilke (Linke) lehnt eine Regierungsbeteiligung seiner Partei nach der Wahlschlappe ab. «Nach diesem Wahlergebnis haben wir keinen Regierungsauftrag», sagte Wilke der Zeitung «B.Z.» (Dienstag/Internet). «Meine Partei sollte das schlechte Ergebnis respektvoll akzeptieren und in die Opposition gehen.» Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) «wäre schlecht beraten, mit nur einer Stimme Mehrheit für Rot-Rot-Grün zu regieren». Er betonte: «Wir sollten gar nicht erst in Sondierungsgespräche mit der SPD gehen und dann warten, bis wir rausfliegen.»

Rot-Rot regiert Brandenburg seit rund zehn Jahren, hat aber bei der Landtagswahl am Sonntag keine Mehrheit bekommen. Die Linke kam auf 10,7 Prozent, ein historisches Tief bei einer Landtagswahl in Brandenburg. Die Landesspitze wollte am Dienstagabend über das Ergebnis beraten und über Sondierungsgespräche mit der SPD entscheiden. Eine mögliche Koalition aus SPD, Grünen und Linken hätte eine Stimme Mehrheit. Wilke war von 2014 bis 2018 Landtagsabgeordneter. 2018 gewann er die Rathauswahl mit 62,5 Prozent gewonnen.

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