Livestream

Musik nonstop

Danach: Der Morgen · Do, 06:00 Uhr

Gerade läuft

No Doubt - Sunday Morning

Player ↗

Bereit, wenn du es bist.

Zurück zu den Nachrichten

· Kathi

Galeries Lafayette vor der Schließung - Wie geht es weiter?

Der einzige deutsche Standort der französischen Kaufhauskette in Berlin macht dicht

Berlin - Über den Regalen und Vitrinen glänzen noch die Logos der Luxusmarken, deren Produkte hier einst standen: Ralph Lauren, Chanel, Lacoste. Doch kaufen kann man sie nicht mehr. Kurz vor der Schließung des französischen Warenhauses Galeries Lafayette auf der Friedrichstraße steht der größte Teil der Fläche bereits leer. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Untergeschoss, der Feinkost- und Lebensmittelabteilung. Die teuren Champagner und Weine, die gut duftenden Teesorten: Fast alles weg. Lediglich in der Fischabteilung ist die Auslage noch gut gefüllt. An den Restauranttischen verzehren Gäste die letzten Doraden-Gerichte, die hier serviert werden. Fast 29 Jahre alt ist die Galeries Lafayette in ihrem imposanten Glasbau geworden, wenn sie am 31. Juli zum letzten Mal die Türen öffnen wird. Dann ist Schluss. Von einem Traditionskaufhaus lässt sich wohl noch nicht sprechen. Das KaDeWe in der Tauentzienstraße in Berlin-Charlottenburg gibt es immerhin seit fast 120 Jahren. Doch ein Touristenmagnet und zentraler Anlaufpunkt auf der Friedrichstraße war die Galeries allemal. «Die politische und die emotionale Relevanz liegt deutlich über der Marktrelevanz», sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen. «Schließlich war die Galeries Lafayette auch immer eine besondere Quelle französischer Lebensart und Kultur in Berlin.»

Nachricht teilen

Link anzeigen