Gedenken an Widerstand vom 20. Juli 1944
Dabei gibt es auch besorgte Blicke auf die Gegenwart.
Berlin - Zum 81. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler haben Spitzenvertreter aus Politik und Gesellschaft dazu aufgerufen, einer möglichen Schwächung von Recht und Demokratie entgegenzutreten und die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wachzuhalten.
«Dieser 20. Juli wurde zum Symbol für Widerstand gegen Unrecht, für Gerechtigkeit und Gewissen, für ein besseres Deutschland», sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei einem öffentlichen Gelöbnis von rund 250 Bundeswehrrekruten im Bendlerblock, dem Sitz des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin.
Der 20. Juli stehe nicht für das Scheitern, sondern für den Aufbruch.
Im Hof des Bendlerblocks waren Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg und drei weitere Beteiligte noch am Abend des Umsturzversuches am 20. Juli 1944 erschossen worden.
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