Georgine-Prozess wegen Formalie bis August unterbrochen
Die Verteidigung rügte, dass ihr die Schöffenbesetzung nicht fristgerecht und zu kurzfristig mitgeteilt worden sei
Kurz nach dem Auftakt ist heute der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Berliner Schülerin Georgine Krüger am Landgericht der Hauptstadt unterbrochen worden. Die Verteidigung rügte, dass ihr die Schöffenbesetzung nicht fristgerecht und zu kurzfristig mitgeteilt worden sei. Der Prozess gegen den 44-Jährigen soll nun am 7. August fortgesetzt werden.
Dem Mann wird zur Last gelegt, im September 2006 die damals 14-jährige Georgine vergewaltigt und erwürgt zu haben. Das Mädchen wurde bis heute nicht gefunden. Erst 2017 war der Verdächtige, ein Familienvater mit deutschem Pass und türkischen Wurzeln, durch Funkzellenauswertung und verdeckte Ermittlungen in den Blick geraten. Seit 2018 sitzt er in Untersuchungshaft.
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