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Gesundheitsministerin: Situation in Krankenhäusern wird angespannter

Die Situation an Brandenburgs Kliniken wird aus Sicht von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher

Die Situation an Brandenburgs Kliniken wird aus Sicht von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wieder angespannter. Im Klinikum Brandenburg/Havel kommt es nach Ministeriumsangaben bereits zu Verlegungen von Covid-Patienten in andere Krankenhäuser. Das sei zwar bislang eine Ausnahme, aber die Situation werde zunehmend angespannter, sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam.

Es sei nicht so sehr die Zahl an Intensivpatienten, die Probleme mache, sondern auch die Menge an mit Corona infiziertem Personal. Mit Blick auf den Herbst sagte die Ministerin: «Mit einem raschen Aufkommen von Varianten müssen wir rechnen und dass sie zu einer Verstärkung der Belastung im Gesundheitssystem führen können.»

Zwei große Krankenhäuser in Brandenburg sagten der dpa, es zeichneten sich noch keine Engpässe wegen Personalknappheit oder Einschränkungen für den Klinikbetrieb ab.

Nonnemacher beklagte, dass der Bund den Ländern bisher noch keine geeigneten Instrumente für den Infektionsschutz an die Hand gegeben habe. «Ich könnte nicht mal eine Maskenpflicht im Einzelhandel, im Supermarkt oder in geschlossenen Räumen oder eine Zugangsbeschränkung anordnen», meinte sie. «Am 23. September läuft das Bundesinfektionsschutzgesetz aus, und warum ist jetzt noch nicht klar, durch was es abgelöst wird?» Sie hätte eigentlich erwartet, dass die entsprechenden Gesetzentwürfe zur Sommerpause vorliegen. 

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