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Gewerkschaften: 10 000 Berliner Beschäftigte im Warnstreik

Im laufenden Tarifkonflikt um höhere Gehälter im öffentlichen Dienst haben am Dienstag



Berlin - Im laufenden Tarifkonflikt um höhere Gehälter im öffentlichen Dienst haben am Dienstag in Berlin nach Gewerkschaftsangaben mehr als 10 000 Landesbeschäftigte die Arbeit niedergelegt. An dem ganztägigen Warnstreik, der am Mittwoch fortgesetzt werden soll, beteiligten sich vor allem Lehrer und Erzieher, dazu Angestellte aus Hochschulen, Jugendämtern und anderen Behörden. In zwei Demonstrationszügen liefen Tausende Beschäftigte zum Bebelplatz, wo sie eine Kundgebung abhielten. Nach Angaben der Gewerkschaft GEW blieb gut die Hälfte der 280 kommunalen Kitas zu. An den Schulen fielen geschätzt 20 000 Unterrichtsstunden aus.
Die dritte Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder wird am Donnerstag fortgesetzt. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten, mindestens aber eine Erhöhung der Entgelte um 200 Euro monatlich. Darüber hinaus wollen sie strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung. Die Länder, deren Verhandlungsführer Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) ist, halten das für nicht bezahlbar.

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