Graffiti am Zug - Bundespolizei: Fälle rückläufig
Berlin - Schmierereien auf der Zugtoilette, Graffiti an den Bahnen: Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr wieder Tausende unerlaubte Graffiti-Vorfälle an Zügen registriert. 2018 gab es bundesweit 7819 Fälle, mehr als die Hälfte davon im S-Bahnverkehr (rund 4170), wie das Bundespolizeipräsidium auf dpa-Anfrage mitteilte. Die Zahlen seien rückläufig. 2017 waren es demnach noch rund 8300 Fälle, 2016 rund 8360.
Trotz des Rückgangs bei Zügen sehen Bahnunternehmen zum Teil ein wachsendes Problem in Graffiti. Bei der Deutschen Bahn stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Graffiti-Beschädigungen um rund 8 Prozent auf 20 100 Fälle. Der bundeseigene Konzern zählt nicht nur Graffiti an Zügen dazu, sondern auch an Bahnhöfen und Wänden.
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