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Haftstrafen nach Fällen versuchten Uhrenraubs - dennoch frei

Sie sollen von Italien nach Berlin gereist sein, um hochwertige Armbanduhren zu erbeuten. Wegen

Sie sollen von Italien nach Berlin gereist sein, um hochwertige Armbanduhren zu erbeuten. Wegen bandenmäßigen Raubes sind zwei Männer im Alter von 46 und 41 Jahren zu Haftstrafen von drei Jahren verurteilt worden, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Eine 50-jährige Frau sprach das Amtsgericht Tiergarten der Beihilfe schuldig und verhängte eine Bewährungsstrafe von 15 Monaten.

Mit der Entscheidung blieb das Gericht jeweils unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte drei Jahre und vier Monate Haft für die Männer gefordert, ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung für die Frau.

Vor allem aber sollten die verurteilten Italiener im Gefängnis bleiben. Das Amtsgericht hob jedoch die Haftbefehle auf. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, ist das Trio damit wieder auf freiem Fuß. Die Betroffenen mussten allerdings zunächst zurück in die Haftanstalt, um jeweils persönliche Dinge abzuholen, wie es hieß.

Laut Anklage war es Aufgabe der Männer, mit Motorrollern an zuvor ausgespähten Autos heranzufahren und deren Fahrer dazu zu bringen, die Fensterscheibe herunterzulassen. Dann sollte diesen schlagartig die hochwertige Uhr vom Handgelenk gerissen werden. 

Aufgabe der Frau soll es gewesen sein, eine Unterkunft in der Hauptstadt zu organisieren. Zwei Raubüberfälle nach dem Muster scheiterten jedoch im vergangenen Juni. Die Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft. 

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